La Palma Ferienhaus aktuell

 Auswandern nach La Palma

 

Ist Deutschland wirklich noch lebenswert?

Diese Frage hat sich bestimmt schon der eine oder andere gestellt. Die Zahl ausreisewilliger deutscher Staatsbürger wächst jährlich. Die Politiker diskutieren über die Integration ausländischer Bürger in Deutschland und übersehen scheinbar, dass immer mehr Deutsche ihren Rücken dem „Heimatland“ kehren. Da wundern sich deutsche Politiker, weshalb immer weniger Fachkräfte dem deutschen Markt zur Verfügung stehen und gleichzeitig wandern hoch qualifizierte Fachkräfte ins Ausland ab, da dort bessere Bedingungen herrschen.

 Haben Sie sich nicht auch schon öfters die Frage gestellt?   Das wird für mich hier nichts mehr. 

Die Zahl der Menschen, die in Deutschland keine Zukunft mehr für sich sehen, nimmt stetig zu. Noch nie in den vergangenen 50 Jahren haben so viele Deutsche ihrem Heimatland den Rücken gekehrt. Frust, Aussichtslosigkeit, eine immer mehr alternde Gesellschaft, in der die Kreativität abnimmt, steigende Steuerabgaben, sinkende Löhne, „Null Chance“ auf dem Arbeitsmarkt, die zunehmende Entmündigung der Bevölkerung und die Lügen der Regierenden bewegen die Menschen zu einem Neuanfang in einer fremden Heimat mit besseren Aussichten. Eine zweite Chance bekommt man in Deutschland immer seltener. Einmal versagt - immer ein Versager. Intoleranz, Misstrauen und Unfreundlichkeit prägen die deutsche Gesellschaft zunehmend. Absurd!, aber deutsche Realität !!, wo Kleinst- und Kleinbetriebe, Freiberufler und Selbständige per Gesetz an den Rand gedrängt werden und wo Diätenerhöhungen ein ganz normaler Tatbestand sind.....  Schaut man in die Gesichter der Menschen auf der Strasse, sieht man kaum noch lachende, fröhliche und ausgelassene Menschen. Fernsehsendungen wie: „Mein neues Leben XXL“ , "Goodbye Deutschland!" usw. beschreiben die Situation nur zu gut. Aber nicht nur die Politiker haben an diesem deutschen Phänomen ihren Anteil. Selbst Vorstände von großen oder mittelgroßen Firmen verbrennen regelrecht Ihr Personal. Wo gibt es noch eine soziale Verantwortung dieser Personen. Der Mensch mutiert zur Nummer.....

Nur noch Gewinn und Geld zählt. Seit die "Heuschrecken" in Deutschland eingefallen sind und dem Bürger die sog. Globalisierung als gut verkauft wird, geht es beständig abwärts. Einige Wenige machen kräftige Gewinne, der normal Bürger ist aber der Verlierer. Das einstige Vorzeigeland Deutschland mutiert allmählich zum Bittsteller Europas. Selbst der "Dümmste" müsste inzwischen aufgewacht sein und sich Gedanken machen, wie es nun mit ihm weiter gehen soll. "Der Staat wird es schon richten" das war in der Vergangenheit. Heute ist sich jeder selbst der Nächste. Die Nächstenliebe wie wir sie von früher her kennen gibt es heute in Deutschland kaum mehr. 

Das sind nur einige Gründe für das heutige Dilemma in Deutschland. Sicher wird nicht jeder in allen Punkten meiner Meinung sein. Der Grundtenor jedoch, so denke ich, stimmt.. Ich möchte hiermit zum Nachdenken anregen und etwas "Aufrütteln".

Soll ich Auswandern?
 

Das ist der Titel meines neuen Buches das sich mit der Problematik der derzeitigen Situation in Deutschland beschäftigt und Hindergründe und Zusammenhänge  durchleuchtet. Es werden Hilfestellungen und Ratschläge für ein besseres und erfüllteres Leben aufgezeigt. 

Macht Auswandern glücklich? Kann ich mir Auswandern überhaupt leisten?

Gibt es Probleme bei Sprache und Verständigung? Wie versichere ich mich für den Krankheitsfall?

Wo und wie finde ich eine geeignete Wohnung? Was muß ich bei der Arbeitssuche beachten?

Gibt es ein Probeauswandern und wie geht das? 

Nähere Infos www.auswandern1.de

 

 
    

Sonne, Strand und Meer und noch mehr. Das sind so die Klischeevorstellungen vom Auswandern in ein südliches Land. Freunde, Arbeitskollegen und Nachbarn werden dich bewundern und beneiden wenn sie von der Idee "Auswandern" erfahren. Endlich wieder Einer der mutig ist, seiner Heimat den Rücken zu kehren. Aber lasse dich nicht von den Bildern, Fotos, Erzählungen und Urlaubserinnerungen täuschen. Das sind Erinnerungen und Momentaufnahmen die sicher schön waren, aber dem Alltagsleben im Ausland nicht entsprechen.

Das Leben im Ausland, mit vielleicht einer anderen Sprache, einer anderen Mentalität, einer neuen Umgebung und Problemchen die dir bisher unbekannt waren, wird kein "Zuckerschlecken". Auch wenn die ersten Wochen und Monate noch wie Urlaub aussehen, schnell wirst du auf dem Boden der Realität landen. Die Postzustellung benötigt Wochen, der Telefonanschluß funktioniert nicht, Leitungswasser gibt es heute auch keines, der Handwerker hält den zugesagten Termin nicht ein und vieles mehr .... Alles was du in Deutschland als selbstverständlich erachtet hast, gibt es plötzlich nicht mehr. Eben - andere Länder, andere Sitten.

In Deutschland hast du ein noch funktionierendes Sozialsystem, vielleicht eine Arbeitsstelle mit geregeltem Einkommen oder du beziehst Rente, du hast Familie und Freunde, die Infrastruktur ist vorhanden und dir ist alles bekannt und vertraut. Du kennst deine Einkaufsquellen und die Preise und bist mit den deutschen Vorschriften und Gesetzen einigermassen vertraut. Eben ... dein Heimatland und das willst du alles aufgeben und dich und vielleicht deinen Partner in eine ungewisse Zukunft stürzen - überlege es dir dreimal.

"Das werde ich schon schaffen" - Zuviel Blauäugigkeit und Idealismus können zwar über einige Hürden hinweg helfen, aber man kann auch ganz schnell und kräftig auf die Nase fallen. Wer in Deutschland kein geregeltes Leben geführt hat und mit den Gesetzen in Konflikt kam, wird es im Ausland auch nicht besser machen können und über kurz oder lang scheitern.

Das waren jetzt zur Abschreckung die negativen Aspekte einer Auswanderung. Dann lasse mich jetzt auf die schönen Seiten, die Vorteile einer Auswanderung, eingehen.

 

Was einen in Spanien erwartet

Ein interessanter Bericht von Cornelia Menzel über die gesamtspanischen Gepflogenheiten vom Februar 2007

Spanien zählt zu den beliebtesten Ferienländer Europas und steht auch bei deutschen Auswanderern als Land ihrer Wahlheimat ganz oben auf der Liste. Das Land geizt nicht mit sonnigem Wetter und hebt sich damit für viele Deutsche angenehm vom grauen Wetter Deutschlands ab. Als Ferienziele werden vor allen Dingen die Küstenregionen angestrebt, um sich bei heissen Temperaturen in der Sonne zu aalen. Die Deutschen gehen diesem Hobby vor allen Dingen gerne zu Tageszeiten nach, wenn die Sonne am höchsten steht und man unter Garantie keinen Spanier beim Sonnenbaden antreffen wird. Die Einheimischen sind von der Ausdauer der schmorenden Turisten jedes Jahr aufs neue erstaunt und beobachten dieses Phänomen mit grosser Verwunderung.
Als Einwanderer gilt es genau abzuwägen, welche Möglichkeiten oder auch Schwierigkeiten einen im Land der Wahl erwarten. Eine realistische Einschätzung sowohl des Landes als auch der eigenen Fähigkeiten ist von Nöten. Nach wie vor ist man im Vorteil, wenn man mehrsprachig ist. Die Spanier bezahlen (für die dort herrschenden Verhältnisse) Mitarbeiter, die mindestens noch eine Fremdsprache oder mehr beherrschen, relativ gut. Am besten lebt man in Spanien sicherlich, wenn man mit einem deutschen Vertrag ins Ausland geschickt wird. Zumal man dann auch von den deutschen Gesetzen, die selbst wenn man die Verschlechterung der letzten Jahre in Kauf nimmt, noch deutlich günstiger für Arbeitnehmer ausgelegt sind, als die spanischen. Das durchschnittliche Gehalt ist in Spanien eher gering, wohingegen sich die wöchentliche Arbeitszeit auf 40 Stunden ausdehnt. Normale Büroarbeitszeiten sind von 9:00 Uhr bis 14:00 Uhr vormittags und von 16:00 Uhr bis 19:00 Uhr nachmittags - ein langer Arbeitstag also. Zwischen 14:00 Uhr und 16:00 Uhr hat man Mittagspause. Es gibt auch Ausnahmen (beispielsweise Banken), aber generell ist mit eher ungünstigen Arbeitszeiten zu rechnen. Einige wenige Firmen schliessen in den Sommermonaten um 15:00 Uhr (jornada intensiva). Das ist aber eine immer weiter schwindende Zahl an Unternehmen. Man sollte sich auch nicht darüber hinweg täuschen lassen, dass Spanien auch relativ hohe Lebenskosten hat. Das hängt natürlich auch immer davon ab, wo genau man sich niederlässt. Das Leben in grossen Städten wie Barcelona und Madrid ist natürlich kostspieliger als in abgelegenen Dörfern, in denen man Lebensmittel oft sehr günstig einkaufen kann. Als Einwanderer wird man aber in der Regel die Grossstädte anstreben, um die Möglichkeiten auf einen Arbeitsplatz zu erhöhen.

Womit wir auch bei einem Schwachpunkt von Spanien angelangt wären: der Arbeitsmarkt. Die Arbeitslosenquote ist hoch. Als ich im Juli 1997 nach Spanien ging, waren 16,5 % der Bevölkerung arbeitslos. Das ist eine enorm hohe Zahl, die vielseitige und mehrsprachige Arbeitskräfte nicht fürchten müssen. Dabei erwähne ich auch gleich die Deutsche Handelskammer in Spanien, die gegen eine Gebühr Arbeitsstellen vermittelt. Ich habe damit nur gute Erfahrungen gemacht und diesen Weg würde ich jedem empfehlen bevor er es bei den üblichen Zeitarbeitsfirmen versucht. Bei der Deutschen Handelskammer bekommt man auch viele Tipps und Ratschläge, von denen man bei der Arbeitsstellensuche im neuen Land profitieren kann. Dasselbe kann ich auch von der Deutschen Botschaft in Madrid sagen, die immer zuvorkommend und gerne kompetent Auskunft gibt. Als Bürger der Europäischen Gemeinschaft benötigt man zur Einreise nach Spanien kein Visum, allerdings einen Ausweis für in Spanien residierende Ausländer. Mit diesem Ausweis (Tarjeta de Residente Comunitario) erhält man auch eine NIE (Número de Identidad de Extranjero). Die Tarjeta de Residente Comunitario enthält die NIE, persönlichen Daten, ein Foto und den Fingerabdruck des rechten Zeigefingers. Der Ausweis ist 5 Jahre lang gültig und kann anschliessend verlängert werden. Das Ausstellen der Tarjeta de Residente Comunitario kann von einigen Wochen bis zu mehreren Monaten dauern. Bis ich meine erste Tarjeta erhielt, vergingen fast 12 Monate. Näheres über die Tarjeta de Residente Comunitario kann man hier nachlesen.
Heutzutage hat man die Möglichkeit, die Aufenthaltserlaubnis verlängern zu lassen, wie die Spanier ihren Personalausweis. Vorbei sind die Zeiten, als man sich noch um 3:00 Uhr morgens in eine Schlange vor der Polizeidienststelle anstellen musste, um ab 9:00 Uhr die Chance zu bekommen, auch bedient zu werden. Es wurden damals noch Nummern gezogen. Sobald die Tür aufgeschlossen wird, begann einer nach dem anderen in der Schlange eine Nummer zu ziehen. Wenn die Nummern aufgebraucht waren, bis man dran war, hatte man schlicht und ergreifend Pech gehabt und konnte die nächste Nacht noch einmal sein Glück versuchen. Für meine erste Tarjeta de Residencia musste ich mich in einer Schlange anstellen, die um einen ganzen Häuserblock reichte. Mittlerweile geht es gesitteter zu. Das liegt daran, dass mittlerweile zwischen Europäern und Nicht-Europäern unterschieden wird. Dadurch wird die Schlange ein ganzes Stück kürzer. Was vollkommen problemlos verläuft ist die Reisepassverlängerung über die Deutsche Botschaft. Da dauert es in der Regel nie so lange, wie vorhergesagt. Man wird angerufen, wenn der Pass da ist. Was will man mehr? Für diejenigen, die der Meinung sind, ihre Spanischkenntnisse noch verbessern zu müssen (ist in jedem Fall empfehlenswert), denen seien die Sprachkurse an den Universitäten sehr ans Herz gelegt. Diese sind meist auf mehrere Monate ausgerichtet und haben ein sehr hohes Niveau. Im Vergleich zu anderen Sprachsschulen ist das Preis/Leistungsverhältnis auch gut. Einen Überglick über die von der Universidad Complutense Madrid angebotenen Kurse gibt es hier. Es erscheint mir ebenfalls wichtig zu erwähnen, dass es für deutsche Einwanderer die Möglichkeit gibt, ihre Kinder weiterhin auf eine deutsche Schule zu schicken. Voraussetzung dafür ist, dass die Kinder fliessend Deutsch sprechen, um dem Unterricht ohne Schwierigkeiten folgen zu können. Um das zu überprüfen werden Tests vor der Einschulung seitens der Schule durchgeführt. Wenn das Kind den Test nicht besteht, gibt es so gut wie keine Hoffnung, es in die Deutsche Schule einzuschulen. Das betrifft besonders Eltern, die eine Mischehe bilden, beide berufstätig sind und zuhause mit dem Kind Spanisch anstatt Deutsch sprechen. Ebenfalls schwierig wird es, wenn man ein in irgendeiner Weise problematisches Kind hat. Sollte man einmal den Wunsch haben, die Schule zu wechseln, gibt es so gut wie keine Alternativen. Das nötige Kleingeld muss natürlich auch vorhanden sein, denn die Deutsche Schule ist sehr, sehr teuer. Wenn man zwei Kinder hat, könnte man von den monatlichen Kosten für die Schule ebenso ein Haus mit Garten abbezahlen. Ist das Kind im Kindergartenalter, dann empfiehlt es sich dringend, das Kind in einen deutschen Kindergarten zu geben, um es auf die Einschulung in eine deutschen Schule vorzubereiten. Deutsche Kindergärten gibt es mehrere. Nicht alle qualitativ empfehlenswert. Sie werden feststellen, dass diese Tagesstätten zwar extrem teuer sind, der Preis aber leider nicht unbedingt auf die Qualität schliessen lässt. Es wird sehr an Material gespart, sie werden regelmässig darum gebeten entweder Material zu spenden, oder aber tief in die Tasche zu greifen. Will man bei den horrenden Preisen gar nicht meinen. Ebenfalls verwundert war ich, festzustellen, dass im Hof für ca. 30 Kinder nur 2 Becher zum Trinken bereitstanden, aus denen alle Kinder tranken. Wenn Ihr Kind aber krank wird, dann wird es Ihnen untersagt, dieses in den Kindergarten zu bringen. Das ist richtig abenteuerlich, vor allen Dingen, wenn man einem Beruf nachgeht. Unter dem Siegel der Exklusivität wird hier vermarktet und die Diskrepanz zwischen dem was man zahlt und dem was man geboten bekommt ist recht gross.

 Die aktuellen Zahlen, die Arbeitslosenquote betreffend, kann man auf der Webseite des Instituto Nacional de Estadística nachlesen: Arbeitende Bevökerung im 3. Quartal 2006. Im Gegensatz zum ersten Quartal des Jahres 2006 ist die Arbeitslosigkeit gesunken. Die im dritten Quartal des Jahres 2006 höchsten Arbeitslosenzahlen werden in Andalucía (12,52%), Canarias (11,88%) und Extremadura (11,34%) registriert. Im Jahr 2006 liegt Madrid beim Ranking der teuersten Städte der Welt auf Platz 33 und Barcelona auf Platz 36. Im Vergleich dazu liegt Madrid im Ranking der Städte mit höchster Lebensqualität auf Platz 45 und Barcelona auf Platz 43. Lebensqualität ist ein weiter Begriff, immer abhängig von den eigenen Vorstellungen und Wünschen und kann nicht allgemein gültig abgehandelt werden. Ich für meinen Teil kann nur sagen, dass alles das, auf was ich grossen Wert lege, ich hier entbehren musste. Die Gehälter liegen in Spanien deutlich unter den deutschen und hinzu kommen recht schlechte Arbeitsbedingungen, die durch die hohe Arbeitslosigkeit begünstigt werden. Seit der Einführung des Euros hat sich in allen Euro-Ländern eine Verteuerung bemerkbar gemacht, allerdings trifft es Länder, bei denen ‘weniger Spielraum’ vorhanden war natürlich härter. Wer sich für die Preissteigerung von Konsumgütern in Spanien interessiert, kann das beim spanischen Statistikamt nachsehen und auch die verschiedenen Jahre miteinander vergleichen. Seitdem ich in Spanien lebe, seit Juli 1997 bis Dezember 2006 sind die Preise für Konsumgüter um mehr als 30% (Durchschnittswwert) gestiegen. Nachzulesen hier. Zu Spanien gehört auch der eher unbekannte Umstand, dass man sehr bemüht ist, die Zahl der Frauen, die durch ihre Ehemänner umgebracht werden, einzudämmen. Dafür wurde im vergangenen Jahr auch Werbung im Fernsehen gezeigt, die dazu ermutigen sollte, bei gewalttätigen Übergriffen durch den Ehemann Anzeige zu erstatten. Leider ist das nicht sehr praktikabel, da die Frauen - und mit Recht - Angst vor ihren gewalttätigen Männern und Ex-Männern haben müssen. Das Gesetz schützt diese Frauen zu wenig und die Gerichte arbeiten zu langsam. Im Jahr 2006 sind 68 Frauen von ihren Partnern umgebracht worden (Quelle: El País · Cronológica). Nach Angaben der spanischen Tageszeitung El País sind das 8 Opfer mehr als im Vorjahr und nur 4 weniger als im Jahr 2004. Zu diesem ernsten Thema gibt es einen Heise Artikel vom 8. März 2004, dessen Inhalt, wie man aus den Statistiken entnehmen kann, auch heute noch aktuell ist. Zitat aus dem Aritkel von Heise: … Denn es hat sich bis zu Amnesty International, ja sogar bis in die US-Regierung, herumgesprochen, dass eine Frau in Spanien zwischen 16 und 44 Jahren mehr Angst vor ihrem Lebenspartner haben muss als vor Krebs. Todesursache Nummer eins in dieser weiblichen Altersgruppe sind weder Krankheiten noch der Unfalltod auf der Straße, sondern die Gewalt der Machos, stellte auch AI in einem Bericht fest, mit dem jetzt eine Kampagne gestartet wurde, um der Gewalt gegen Frauen zu begegnen. …. soweit der Bericht.

 

Interessante Links:

 

Findest Du hier auf Facebook unter AUSWANDERN 1

 

Dieser Themenkomplex wird noch erweitert !  Inzwischen kannst Du schon mal mit "spanisch lernen" anfangen.

Zunächst einige Zahlen und Fakten:

Das Jahr 2004 war mit ca. 150000 Auswanderern ein Rekordjahr - und seit 1990 wandern sehr viele Menschen aus Deutschland aus. Die Zahlen enthalten seit diesem Zeitpunkt auch die Auswanderer aus Ostdeutschland. So mag ein Teil der Auswanderungen an den neu gewonnen Freiheiten liegen. Trotzdem ist beachtlich, dass die absoluten Zahlen auf ein Niveau gestiegen sind die an die Zeiten nach 1945 erinnern. Desweitern habe ich einmal einige beliebte und “klassische” Zielländer ausgewählt - Wohin sind die Deutschen gezogen? 

Auffällig ist, daß es nicht wie vielleicht vermutet die südlichen Länder, sondern die USA, die Schweiz und Polen sind. Spanien nimmt einen Mittelplatz mit rund 7000 Auswanderungen ein. Diese Zahlen stammen aus 2004 und haben sich inzwischen erhöht. Das sind die amtlichen Zahlen, die Dunkelziffer liegt sicher doppelt so hoch.

Die Auswanderer hatten auch ihre Gründe. Diese Zahlen stammen vom Raphaels-Werk Hamburg. Die Statistik ist aus dem Jahre 2003 und birgt wenig Überraschungen:

  • Keine berufliche Perspektive in Deutschland: 60,94 %
  • Familiäre Gründe: 20,14 %
  • Hoffen auf wirtschaftliche Verbesserung: 7,33 %
  • Politische Unzufriedenheit: 0,66 %
  • Sonstige Gründe/Keine Angabe: 10,93 %  
      Ausgewählte Ziele

 
LandAuswanderer
USA12973
Schweiz12818
Polen9658
Asien9430
Österreich8542
UK7842
Frankreich7270
Spanien7195
Afrika3659
Kanada2511
Russ. Föderation2314
Australien2190
Türkei2125
Brasilien1155
Neuseeland705
Japan511